Vortragsreihe für Senioren

Vorlesungen und Seminare

Diese Veranstaltungen sind vor allem für Senioren gedacht, die an vielseitigen Themen des alltäglichen Lebens interessiert sind. In kurzen Vorträgen wird Aktuelles und Herkömmliches aus den Wissenschaften dargelegt, um anschließend in eine Diskussion dazu zu kommen. In den Vorträgen und Gesprächsrunden werden die Inhalte weiter vertieft wobei es hier ganz explizit um das Einbringen von Lebenserfahrungen geht.

Themen:

  1. Hintergründige Dynamiken in jedem Familienleben
  2. Wie Familie und Liebe gelingen!
  3. Woher kommt die Wut im Menschen? Wie geht man damit um?
  4. Über das Paradoxe im menschlichen Leben
  5. Über das Pädagogische Paradox und was Erziehung wirklich ist
  6. Was sind Gefühle und was nicht?
  7. Wie geht man mit verfestigten Gefühlsmustern um?
  8. Was ist Psychomotorik?
  9. Was sind Faszien und wie beeinflussen sie meine Bewegungen?
  10. Salutogenese – sich der Gesundheit zuwenden und weniger der Krankheit
  11. Sterben – eine seelische Herausforderung

Dauer

60 – 90 Minuten,

auch als Veranstaltungsreihe möglich (nach Absprache)

Thema: „Wenn die Arbeit mürbe macht, dann …“

Inhalte

Es geht darum zu erkennen, dass viele Erwartungen in der Arbeitswelt an persönliche Grenzen stoßen und diese Erwartungen auch in andere soziale Bereiche, z. B. ins Familienmilieu, hineinwirken. Dennoch soll oder möchte man persönliche Grenzen überwinden.

Wie geht man damit um? Was ist veränderbar und was sollte gelassen hingenommen werden? Zunächst  erfahren die Teilnehmer etwas über das Paradoxe in sozialen Geschehen. Danach werden sie aktiv in Übungen einbezogen und angehalten ihre persönlichen Arbeits-Motivationen und Arbeits-Demotivationen zu hinterfragen. In einem dritten Teil stehen der Motivationsprozess an sich und die Rolle der Arbeitnehmer darin im Mittelpunkt. Während der Fortbildung wird mehrmals Zeit für Reflexionen angeboten. Es können persönliche Erfahrungen eingebracht werden. Auch der Umgang mit Rückschlägen in der Arbeit und mit Frust kann thematisiert werden.

Dauer

optimal zwei Tagesveranstaltungen zu je 6 Stunden

Teilnehmer

max. 20 (bei Belegschaften/Kollegien variable Gruppenstärke)

Thema: „Wie Liebe und Familie gelingen“

Inhalte

Erfahrungswissen zu Liebe, Familie und Erziehung wird interaktiv hinterfragt und aufgearbeitet. Dabei werden auch unbewusste Beweggründe ins Bewusstsein gerückt. Schrittweise werden Kommunikationsübungen zum Einnehmen einer Beobachterposition, zum Erlernen systemischen Denkens und lösungsorientierten Handelns angeboten.

Kernfragen sind:

Worin besteht das Wesen von Mann und Frau? Was ist eine Familie und was ist eine Ersatzfamilie? Partnerschaft oder Ehe – welchen Unterschied macht das fürs Kind? Was ist Erziehung und wie funktioniert sie wirklich? Ein Kind – sind das zwei Familien? Gibt es Rangordnungen in der Partnerschaft und Familie? Was kann man tun, wenn…? (Persönliche Anliegen können vorgebracht werden.)

Dauer

4 Stunden oder ein mehrtägiges Projekt für Eltern, Lehrer und Erzieher oder Schüler- (ab 15) und Studentengruppe

Teilnehmer

max. 20 (bei Belegschaften/Kollegien variable Gruppenstärke)

Fortbildungen für Lehrer und Erzieher

Thema: „Das Pädagogische Paradox“

Jegliches soziale Geschehen birgt essenziell einen Widerspruch in sich – den zwischen ICH und WIR bzw. zwischen SELBST- und FREMD-Bestimmung. Dies gilt umso mehr für das soziale Geschehen in Schulen.

Nach einem Vortrag über das Paradoxe im menschlichen Leben und das Paradoxe in schulischen Lernprozessen wird eine freie Diskussion zum Thema initiiert. Es ist gewünscht, dass die Teilnehmer ihre Alltagserfahrungen einbringen und sich mit der Frage auseinandersetzen: „Wie gehe ich mit dem pädagogisch Paradoxen um?“. Ziel dieser Fortbildung ist, dass die Teilnehmer mit einem erweiterten Blick ihre alltäglichen sozialen Gestaltungsprozesse wahrnehmen.

Dauer

4 Stunden

Teilnehmer

max. 20 (bei Belegschaften/Kollegien variable Gruppenstärke)

Thema: „Motivationen für mich und meine Schüler“

Was sind Motivationen und wie funktionieren sie? Nach einem gemeinsamen theoretischen Verständnis dazu, werden Übungen für Selbst- und Fremdmotivationen von den Teilnehmern erprobt. Die Übungen kommen zumeist aus dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) und sollen z. B. Erfolgsdenken verankern oder Prüfungsängste nehmen.

Dauer

8 Stunden

Teilnehmer

max. 20 (bei Belegschaften/Kollegien variable Gruppenstärke)

Praxis-Box

Diese Angebote sind zumeist für eine Dauer von 2 Stunden angelegt. Der direkte Bezug zum Berufsalltag ist Programmschwerpunkt. Theorieanteile werden kurz gehalten. Offene Diskussionen zum Thema sind ausdrücklich erwünscht. Diese Angebote können mit Bezug auf eigenverantwortliche Entwicklungen in den Einrichtungen auch als Serie zusammengestellt bzw. erweitert werden.

1. Individuelle Förderung vs. Lernen in Gruppen – ein Paradoxon?

In dieser Fortbildung wird zuerst das Spannungsfeld zwischen individueller Lernförderung einerseits und dem Unterrichten in Gruppen andererseits klar umrissen. Hierfür wird Wissen aus der Systemtheorie und Gehirnforschung herangezogen. Danach geht es gleich in eine offene, praxisbezogene Diskussion mit dem Ziel: „Was ist machbar?“

2. Hintergründige Dynamiken im sozialen Geschehen „Lehrer – Eltern“
(2 Veranstaltungen)

Was können Lehrer in ihrer Elternarbeit bewirken und was sollten sie auf keinen Fall tun? Familiensystemisches Wissen über  unbewusste Beweggründe, die in jedem Familiensystem wirken, wird kurz dargelegt. Danach werden die Teilnehmer gebeten zu prüfen, ob ihre „Ordnungen“ in Bezug auf ihre Elternarbeit stimmen. Den Teilnehmern wird eine kleine Themenauswahl  zu 10minütigen Sequenzen über Erziehung angeboten, die für Elternabende und Elternstammtische geeignet sind.

3. Wie gehe ich mit „Verhaltensauffälligen“ um? (Lehreralltag und Lösungsstrategie)

Das Schulalltagsdilemma mit den „Verhaltensauffälligen“ kann nur mit Blick auf das konkrete Geschehen gelöst werden – alles andere entlarvt sich als Anmaßung oder Geschwätz. Im Mittelpunkt stehen stets die Fragen: „Was genau ist passiert?“ und „Wie kann ich damit umgehen?“ In dieser Fortbildung wird eine effiziente Konflikt-Lösungs-Strategie eingeübt. Die Teilnehmer werden gebeten Beispiele aus der Schulpraxis mitzubringen.

4. Entspannungs- und Aktivitätssequenzen im Unterricht

Wenn im Unterricht nichts mehr geht, gehen Entspannungs- und Aktivitätspausen immer. Sie bedeuten zuerst einen Wechsel der aktuellen Kommunikationsebene und in der Folge einen Neubeginn in einer anderen Wahrnehmungsebene. Diese Fortbildung ist eine Aneinanderreihung von Beispielen wie man im Unterricht Entspannungs- oder Aktivitätspausen durchführen kann.

5. Grenzen des Helfens – Helfersyndrom bei Lehrern und Erziehern

Beachtet man die Grenzen des Helfens nicht, kann die Hilfe ins Leere laufen oder sie erzeugt sogar Widerstand und Abwehr – zu Recht. Im Mittelpunkt eines Vortrages steht die Frage: „Was sollte man im Prozess des Helfens beachten?“ Die Teilnehmer werden außerdem mit Hilfe einer Übung dazu angehalten, herauszufinden, ob sie vielleicht unter einem Helfersyndrom leiden.

6. Über die Wut bei Kindern und Erwachsenen

Immer wieder aufs Neue wird nach dem Umgang mit Aggressionen gefragt. Diese Fortbildung geht den Fragen nach: Woher kommt die Wut? Welche Reaktion ist passend? Was bedeutet konsequentes Handeln? Ziel ist, Lösungen gemeinsam und systemisch zu finden.